Direkt zum Hauptbereich

Posts

Video Specials

Der neue Stern

  Als die Mutter in den Wehen lag, kam der Punkt an dem sie nicht mehr konnte. Sie hatte alles gegeben: gestöhnt, geschrien, geschoben. Die Kraft schien sie zu verlassen. Sie fragte die Hebamme: „Ist der Weg noch weit?“ Und die Hebamme antwortete ihr: „Es ist noch ein Stück.“  Da wusste die Mutter, dass sie jetzt hinauf musste zu den Sternen, um ihr Kind zu holen. Sie nahm all ihren Mut zusammen und ging los. Es war dunkel um sie. Finstere Nacht war es. Sie konnte nichts sehen. Nicht einmal ihre eigene Hand vor den Augen. Die Dunkelheit machte sie traurig. Sie zweifelte, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hatte, weil es gar so finster war um sie her. Doch sie hatte keine Angst. Sie lief und lief immer weiter. „Mein Herz kennt den Weg,“ dachte sie. „Mein Herz kennt den Weg zu dir, mein Stern.“ Und sie lief weiter.  Die Dunkelheit wollte nicht enden. Sie lief und lief. „Und selbst wenn alle Kräfte schwinden sollten,“ dachte sie. „Ich werde dieses Kind holen. Das ist mein Auftrag. Dar

Aktuelle Posts

Ich gebe mich dir hin, Schmerz

Die drei Raupen

Eine Welt voller Wunder

Sicherheit und Vertrauen

Das Nichts

Der müde Tod

Das Wesentliche

Die Schwelle der Hingabe

Hinzens Angst und Kunzens Furcht

Geduld