Elementare Welten

 



Um Timons Grab herum empfängt mich heute ein Blütenmeer. Paradiesische Zustände. Es schimmert lila und ich gehe wie über Wolken. Dazwischen Lichtpunkte in gelb und weiß. So schön. Was für ein Wunder. Dankbarkeit durchflutet mich, dass ich das sehen, dass ich das erleben darf. Dieses Frühlingswunder mit seinen satten Farben. 

Ganz vorsichtig laufe ich um das Grab herum, um keine Blüte zu zertreten. Schwierig genug. Timon bekommt eine neue Kerze. Wie immer in rot. Das reiht sich gut ein in das Farbenmeer des Frühlings. Wie dankbar bin ich! Aus der Tiefe heraus. Schwer auszudrücken in Worten. Dieser kleine Wicht beschert mir neben aller Trauer so viel Freude. Die einfachsten Dinge des Lebens sind so herrlich. Ich sehe sie in all ihrer Schönheit. Bin betört davon. Sauge den Duft der Frühlingsluft ein. Genieße die ersten Sonnenstrahlen. Du schenkst mir Glück, mein Liebling. Glück darüber am Leben zu sein und Frühlingsluft atmen zu können. Glück darüber unsere wundervolle Erde jedes Jahr aufs Neue erblühen zu sehen in immer herrlicherem Glanz. Als ob Gaia jedes Jahr schöner würde. Sie reift heran und zeigt sich in ihrem kostbarsten Gewand. Jedes Jahr neu. Und jedes Jahr erschließen sich mir ihre Wunder noch mehr. 

Seit einiger Zeit habe ich die Geomantie für mich entdeckt. Sie lässt mich noch tiefer eintauchen und zwischen die Schleier blicken. All die wundervollen Wesen erfühlen, die mithelfen, gestalten und Gaia herausputzen. Ich bin von tiefer Dankbarkeit erfüllt für euch alle, die ihr mithelft diesen Verbindungsort zu unserem Liebling, heute in einer solchen Pracht erstrahlen zu lassen. Und ich spüre wie sehr ihr euch darüber freut, wahrgenommen zu werden, liebe Elementarwesen. 





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